Archiv der Kategorie: M4: Sozialpsychologie

TACT-Korrespondenzprinzip

Ich versuch es mir an Beispielen klarzumachen – wenn noch einer eines hat: her damit!
Je Beispiel, desto klarer – und desto lern.
Einfach hier reinkritzeln:

google doc: tact-korrespondenzprinzip

Wenn das nicht geht, hab ich was falsch gemacht beim Freigeben – dann einfach schimpfen


Korrespondenzverzerrung in kollektivistischen Kulturen

„Menschen aus Gesellschaften, deren Kulturen durch individualistische Ideologien geprägt werden (z.B. die USA oder westeuropäische Länder), neigen stärker zu dispositionalen Erklärungen als Menschen, die in einer kollektivistischen Kultur sozialisiert wurden (z.B. in Japan oder Indien). Choi, Nisbett, & Norenzayan (1999) vertreten die Auffassung, dass dieser Unterschied auf einer höheren Sensibilität von Angehörigen kollektivistischer Kulturen für den Einfluss von Situationsfaktoren beruht; sie führen dies auf eine stärker kontextbezogene (laientheoretische) Konzeption der Persönlichkeit in diesen Kulturen zurück.“ SB 3407, Uni Hagen

Wenn mir jemand erklären könnte, was eine „kontextbezogene, laientheoretische PersönlichkeitsKonzeption“ ist, würde ich vielleicht auch verstehen, warum Japaner oder Inder weniger zu dispositionalen Erklärungen tendieren als „individualistische“ Westeuropäer.
LG,evi.